Redaktionelle Arbeit ist ein kleiner Bereich für Ökotrophologen und Ökotrophologinnen, die dem journalistischen Schreiben zugeneigt sind.

Ökotrophologen sind meist im Qualitätsmanagement, in der Ernährungsberatung, in der Bildung oder in der Lebensmittelwirtschaft tätig. Doch das ist bei Weitem nicht alles, was für die Studienabsolventen auf dem Arbeitsmarkt bereit steht. Eine kleine, aber durchaus spannende Nische, ist die redaktionelle Arbeit für Ökotrophologen, die sich den journalistischen Schreiben zuwenden möchten. Ein kreativer Berufszweig, der viel Spaß machen, aber auch fordern kann. Ein Vorteil: Schreiben, recherchieren und darstellen kann man lernen! Wichtig sind zunächst die inhaltlichen Kenntnisse, die man durch das Studium der Ökotrophologie erlangt hat.

Ökotrophologen arbeiten auch bei Zeitschriften und Online-Redaktionen

Bekannte Food-Zeitschriften sind unter anderem „Essen&Trinken“, „Lecker“, „kochen & genießen“, „meine LandKüche“, „Fit for Fun“, „Beef!“ oder die „Effilee“, bei denen Ökotrophologen beispielsweise in der Rezeptentwicklung arbeiten und die Gerichte in der Versuchsküche zubereiten und verfeinern. Aber nicht nur die Aufgabe des Kochens stehen einem Ökotrophologen in einer Redaktion offen, sondern auch die des Schreiben. Unabhängig von der Medienart können Ökotrophologen verschiedene Aufgaben erfüllen: u.a. Schreiben von Warenkundetexten, Artikeln, Kommentaren, Blog-Einträgen oder News. Und auch als Food-Stylist zu arbeiten ist eine Möglichkeit für Ökotrophologen.

Weitere Zeitschriften in denen Ökotrophologen arbeiten könnten sind Zeitschriften über Inneneinrichtung (Living at home, Schöner Wohnen etc.) oder Frauenmagazine mit Food-Ressort (Brigitte etc.).

Voraussetzungen für die redaktionelle Arbeit 

Voraussetzungen für diesen Berufszweig ist ein Interesse am Schreiben und dem journalistischen Recherchieren, wozu auch eine Leidenschaft für das Lesen gehört. Außerdem sollten Kenntnisse über Rezepte und deren Zubereitungsarten vorliegen sowie die Bereitschaft sich gelegentlich mit Themen auseinander zusetzen, die nicht zu den persönlichen Interessen zählen. Hilfreich sind auch Kenntnisse in Bildbearbeitungsprogrammen und ein Gefühl für modernes Design. Weiterhin sind gute Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse von Vorteil.

Vor dem Beginn der redaktionellen Laufbahn

Empfehlenswert ist ein Praktikum im redaktionellen Bereich, um zu testen, ob einem das Schreiben zusagt und der redaktionelle Bereich wirklich den persönlich Berufsweg darstellt. Diese Erkenntnis und die damit verbundene Zufriedenheit ist wichtig, damit später gute Texte geschrieben werden. Am Besten ist es ein redaktionelles Praktikum im Rahmen des Ökotrophologie-Studiums zu absolvieren. In Deutschland bieten viele Verläge redaktionelle Praktika an, sodass für Ökotrophologen im Food-Bereich derzeit gute Chancen bestehen, einen Praktikumsplatz zu erhalten.

Redaktionelle Möglichkeiten für Ökotrophologen

Später können Ökotrophologen als freie Redakteure selbstständig arbeiten und dadurch die Möglichkeit bekommen für verschiedene Auftragsgeber zu Schreiben. Beispielsweise für oben genannte Food-Magazine oder ernährungsspezifischen Internetplattformen. Zusätzlich können sich Ökotrophologen im journalistischen Bereich fortbilden, sodass die Chancen auf eine redaktionelle Festanstellung steigen. Dies ist beispielsweise an Journalistenschulen, durch Volontariate oder schulische Weiterbildungen möglich.

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maedchenfuerallefaelle

(30, Mensch, Willy)
Seit 2012 schreibe ich hobbymäßig dieses Blog über Hamburg mit Tipps zu Restaurants, Bistros, Cafès, Läden, Clubs und mehr. Ich schreibe über das was mir begegnet und wo mein Leben mich hintreibt. Nicht mehr, nicht weniger. Ohne Ziel.
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