Mädchen für alle Fälle

Das belgische Pukkelpop Festival

Pukkelpop, das Festival mit einem bunt gemischten Line-up, bei dem viele Musikstile vertreten sind und über 200.000 internationale Musikfans feiern.

In der Mitte liegt eine Straße. Rechts davon erheben sich hinter Zäunen große Zelte, die durch eine Schneise zu erreichen sind. Links von der Straße ist ein buntes Zeltmeer zu sehen. Auf der Straße stehen freiwillige Helfer in neongelben Westen, die in regelmäßigen Abständen die Autos anhalten. So in etwa stellt sich der erste Eindruck vom belgischen Pukkelpop, in Hasselt (Kiewitt), dar. Es findet seit 1985 statt und feierte 2010 sein 25. Jubiläum. Ein Festivalticket kostet rund 150 Euro und ist  von Donnerstag bis Sonntag gültig. Angereist werden kann ab Mittwoch.

Beim Pukkelpop treffen internationale Größen und Musikfans aufeinander

Englisch, Deutsch, Schwedisch – viele Sprachen sind auf dem Festivalgelände und dem zugehörigen Zeltplatz anzutreffen. Sogar vereinzelt sehr weit angereiste Gäste wie Australier.

Die Musikacts des Festivals sind genauso vielseitig wie dessen Gäste. 2011 war eine bunte Musikmischung an Hauptacts im Line-up zu finden: Von Eminem über 30 Second to Mars bis hin zu Paul Kalkbrenner. Beim Pukkelpop stehen vor allem Elektro- und Rockbands im Vordergrund, die durch weitere Stilrichtungen ergänzt werden.

Im Jahr 2010 feierte das Pukkelpop-Festival sein 25-jähriges Bestehen und zeigte dies mit einem einmaligen Line-up. Dieses umfasste unter anderem Placebo, Prodigy, Iron Maiden, Ellie Goulding, Pendulum, Steve Aoki, Mumford and Sons, Blink 182, Limp Bizkit und viele weitere. Leider wurde dieses Jubiläum von zwei Todesfällen überschattet. Der Sänger der britischen Band Ou est le Swimmingpool stürzte sich nach dem Konzert von einen Masten in den Tod. Der Tontechniker der kalifornischen Band Black Rebel Motorcycle Club erlitt einen Herzinfarkt.

Gemütlich Anreisen nach Hasselt/Kiewitt

Am Besten erreicht man das Festival mit dem Zug. Mit einem Internet- oder Hardticket ist die Anreise ab Belgien umsonst, da das Festivalticket als Zugticket gilt. Ab dem Bahnhof Hasselt ist ein Shuttlebus-Service zum Festivalgelände eingerichtet. Mit dem Auto kann man natürlich auch anreisen. Genügend Wiesen zum Parken werden vorbereitet.

Hartes Ringen um einen Zeltplatz

Da zirka 60.000 Festivalbesucher auch in Hasselt zelten wollen, die Zeltplätze aber sehr klein sind, wird das Aufstellen der Zelte zum Abenteuer. Es gibt beim Pukkelpop zwei Zeltplätze. Einen gegenüber des Festivalgeländes und einen zirca 15 Minuten Fussweg vom Festivalgelände entfernt. Bei der Ankunft wird man zunächst dem nahe gelegenden Zeltplatz zugeordnet, bis dieser gefüllt ist. Für die Zeltplatzverteilung stehen freiwillige Helfer zur Verfügung, die mit einem Absperrband in Minischritten von vorne nach hinten über den Zeltplatz rücken. Das Prinzip dahinter verspricht ein enges Aneinanderbauen der Zelte, weil immer nur eine geringe Menge an Zeltplätzen freigegeben wird. So können möglichst viele Camper einen Platz finden. Nächtlich sorgen die vielen Zeltschnüre allerdings für ein spannendes und „fallreiches“ Erlebnis.

Die Mainacts im Line-up des Pukkelpop

Line-up 2011: Crookers, Dave Clark, Deftoens, dEUS, Duck Sauce, Eminem, Fleet Foxes, Foo Fighters, Kasabian, Paul Kalkbrenner, Rise Against, Skunk Anansie, The Kills, The Offspring, The Streets, The Thing Things, Thirty Seconds to Mars.

Anmerkung: Das Pukkelpop 2011 wurde von fünf Todesfällen und über 40 Verletzten überschattet. Ein unerwarteter Sturm überfiel die Organisatoren, Festivalbesucher und Bands und richtete erheblichen Schaden an. Zwei Bühnen stürzten ein und Monitoren fielen zu Boden. Das Festival wurde vorzeitig beendet. Die Organisatoren richteten auf der Internetplattform: The Facebook eine Kondolenzseite ein.

Line-Up 2012: u.a. The Black Key, Digitalism, Björk, Snoop Dog, Bloc Party, Modestep, Lykke Li, The Stone Roses, Chase&status DJ, Keane, Billy Talent, Bassnectar, Foo fighters etc.

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maedchenfuerallefaelle

Online-Redakteurin & Digitales bei selbstständig
(29, Mensch, beruflich digital unterwegs)
Seit 2012 schreibe ich hobbymäßig dieses Blog über Hamburg mit Tipps zu Restaurants, Bistros, Cafès, Läden, Clubs und mehr. Ich schreibe über das was mir begegnet und wo mein Leben mich hintreibt. Nicht mehr, nicht weniger. Ohne Ziel.
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