Mädchen für alle Fälle

Kunst statt Leerstand

Reeperbahn 116

Wer in den kommenden Tagen unerwartet etwas Luft beim Reeperbahn Festival hat, eine Pause von den Clubs sucht oder sonst wie auf dem Kiez unterwegs ist, dem sei die Reeperbahn 116 ans Herz gelegt.

Reeperbahn 116 II

Auf vier Etagen erstrecken sich Ausstellungen diverser Künstler. Unter anderem ist eine kleine Serie über das Niebuhr-Hochhaus (Reeperbahn 157), mit Momentaufnahmen in Bild und Text von den Bewohnern aus dem Jahr 2012, dabei. Weiterhin werden dir interessante Telefonate begegnen.

Der Eintritt ist kostenlos.
Bis Samstag, 26. September, jeweils 16 bis 24 Uhr.

Frank Egel & Nico Spindler: Reeperbahn 157 | Photo Arts
Frank Engel hat gemeinsam mit Nico Spindler durch Fotos und Interviews die Bewohner des Hauses Reeperbahn 157 dokumentiert und macht deutlich, wie sehr sich das Leben in dem ehemaligen Niebuhr-Hochhaus in den letzten Jahrzehnten verändert hat und verändern wird.

P/ARTIKEL: Stephan Jäschke | Fine Arts
Stephan Jäschkes Arbeiten wollen den Blick schärfen, ihn wieder wachrütteln, ihm die Welt kaltgeduscht vor Augen führen. Seine kulturelle Sehhilfe eröffnet dem Rezipienten die Möglichkeit eines neuen Blicks auf die Welt und ihre Dinge – eine Anleitung zur visuellen Emanzipation.

Bennos Dias | Fresh Blood
Der gelernte Koch Benjamin Wiemann vermengt farbgebende Säfte mit Zucker zu Sirup und arrangiert diese Melange dann mit strukturgebenden Teilen zwischen den Glasplättchen eines Dias. Ihre Strukturen verändern sich und können immer wieder neu interpretiert werden.

Hey there! | Fresh Blood
Hey There! Was geht App, warum so down? In vier jeweils dialogisch konzipierten Performances hinterfragen die Künstlerinnen inwiefern social media tatsächlich sozial sind und stellen verschiedene Aspekte unserer alltäglichen Mediengewohnheiten dar.

Reeper Reeper 3 | Fresh Blood
Je t’aime – mo no ton. Monotonie hat viele Facetten. Der schillernde Facettenreichtum dieses zumeist ungeliebten Kindes wird im Rahmen der Ausstellung von sechs jungen Design-Künstlerinnen und -Künstlern der HAW zur Anschauung gestellt.

Position
Die Installation des Künstlerkollektivs morgen. lädt ein zum Diskurs. An verschiedenen Ausstellungsorten stehen schwarze Telefonhörer neben Kunstwerken, die Besucher nutzen können, um die eigene Meinung hineinzusprechen, welche daraufhin im ersten Stock der Reeperbahn 116 erklingt.

Quelle: Visual Arts – Reeperbahn Festival

Reeperbahn 116 IV

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maedchenfuerallefaelle

Online-Redakteurin & Digitales bei selbstständig
(29, Mensch, beruflich digital unterwegs)
Seit 2012 schreibe ich hobbymäßig dieses Blog über Hamburg mit Tipps zu Restaurants, Bistros, Cafès, Läden, Clubs und mehr. Ich schreibe über das was mir begegnet und wo mein Leben mich hintreibt. Nicht mehr, nicht weniger. Ohne Ziel.
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