Klubhaus St. Pauli

Klubhaus St. Pauli: Eine Lücke füllen?

Klubhaus St. Pauli

Gerade klaffte Sie noch zwischen Docks und Schmidt Theater: eine breite Lücke. Jetzt ist sie gefüllt mit reichlich Stahl, Beton und Kabeln. Doch was entsteht dort eigentlich? 

Im September 2014 – parallel zum Reeperbahn Festival – boten sich am Rande des Spielbudenplatzes Szenen abseits des Musikalischen. Das zukünftige Klubhaus St. Pauli feierte Richtfest, bereits fünf Monate nach Grundsteinlegung. Vorne mit dabei: Die Bauherren Corny Littmann (Chef des Schmidt Imperiums), Prof. Norbert Aust (Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Schmidts TIVOLI GmbH), Axel Strehlitz (u.a. Inhaber von Hörsaal, Sommersalon und WunderBar), Rainer Blohm (Rechtsanwalt), Matthias Leßmann (u.a. Betriebsleiter OnAir) sowie Bezirksamtschef Mitte Andy Grote.

Das Klubhaus St. Pauli soll nach Fertigstellung mehrere Clubs beherbergen. So wird der Sommersalon (derzeit im Exil auf dem Hamburger Berg) an seinen angestammten Platz zurückkehren, das Kukuun einige Räume bekommen und das On Air unter dem neuen Namen „Paulis Alte Liebe“ mit einziehen. Als theatralischer Gegenpol bezieht das „Schmidtchen“, die kleinste Bühne des Schmidt Imperiums, weitere ebenerdige Räume. Im Untergeschoss soll in Kooperation mit Energy Radio ein Club für Live-Musik und Partys etabliert werden. In den Obergeschossen entsteht Raum zur weiteren Vermietung. Zum Beispiel für Büros. Obenauf soll eine Roofbar die Menschen unterhalten.

Auch eine Idee, der ein japanisches Computerspiel zugrunde liegt, soll in das neue Gebäude einziehen: Mystery Hamburg. Bis zu 10 Personen werden in einen Raum gesperrt, um sich daraus innerhalb von 60 Minuten wieder zu befreien. Die Lösung von Zahlencodes und Rätseln führt zu einer Kettenreaktion, die schließlich die Türen öffnet. Der Trend? Eindeutig eine Geschmacksfrage.

Das Highlight des Gebäudes soll im wahrsten Sinne schimmern und blinken: So wird die Außenfassade des Komplexes von Licht- und Medientechnikern als Medienlandschaft inszeniert. Einzelne Module sollen separat steuerbar angelegt werden, sodass optisch ein spektakuläres Lichtspiel entstehen kann (Anmerkung: Werbung kann darauf bestimmt auch wunderbar platziert werden).

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Weitere Informationen: Klubhaus St. Pauli

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maedchenfuerallefaelle

Online-Redakteurin & Digitales bei selbstständig
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Seit 2012 schreibe ich hobbymäßig dieses Blog über Hamburg mit Tipps zu Restaurants, Bistros, Cafès, Läden, Clubs und mehr. Ich schreibe über das was mir begegnet und wo mein Leben mich so hintreibt. Nicht mehr, nicht weniger. Ohne Ziel.
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