Bio vs. regional

“Bio” und “Regional” sind zwei Schlagwörter, die gerade im Zusammenhang mit Obst und Gemüse im Trend liegen.

Regionale Produkte findet man am besten auf dem Wochenmarkt. Heimische Bauern verkaufen ihre frischen Waren vor Ort. So macht einkaufen einfach Spaß: Mangold aus dem Hamburger Umland, statt aus Italien/Spanien. Äpfel von der Elbe, statt eingeflogen aus Argentinien. Regionale Produkte können mit ihrer Frische überzeugen. Und mein heutiger Mangold hat es wiedermal bewiesen. Er hatte einen wunderbar erdigen Geschmack, sodass noch erahnt werden konnte, dass dieses Gemüse auf einem Acker gewachsen ist. Außerdem habe ich tolle Tomaten gefunden. Eine alte Sorte, die ein phantastisches Aroma hat. Die leicht grünliche Farbe ist normal und mindert den Geschmack nicht im geringsten.

Schnappschuss: Tomaten.

Aktuell haben Mangold, Spinat, Lauch, Lauchzwiebeln, Kresse und Rhabarber Saison. Ab Mitte April folgen  Spargel, Zuckerschoten, Rettich und Radieschen. Probiert diese Sorten jetzt aus, wenn sie ihr volles Aroma haben. Guckt am besten, ob ihr einen Bioland-Marktstand auf eurem Wochenmarkt findet.

Ob bio oder regional der Schwerpunkt der eigenen Ernährungsweise werden soll, bleibt jedem selbst überlassen. Die einen behaupten es ist egoistisch auf Bio-Produkte zu bestehen, wenn es auch regionale Produkte gibt. Ein Beispiel: Bio-Tomaten aus Marokko oder regionale Tomaten aus Deutschland, dafür kein Bio-Produkt? Was wiegt mehr? Der Wille eine ökologisch verträgliche Anbauweise bei seinem Gemüse zu haben, dafür aber eine höhere CO²-Bilanz zu kassieren oder eine geringere CO²-Bilanz zu haben, dafür aber Abstriche bei den Anbaubedingungen zu machen. Es ist Geschmacks- und Einstellungssache: Am besten ist natürlich regional und bio kombiniert. Nur leider ist dies nicht bei allen Produkten möglich.

Der Begriff “Bio” lockt den Verbraucher, wird aber mit unterschiedlichen Standards belegt. Deshalb ist es entscheidend, die Bedeutung der mittlerweile zahlreichen Bio-Siegel zu kennen. Es gibt u.a. das EU-Bio-Siegel, Verbandssiegel (z.B. Bioland) und das Bio-Siegel.

Eine Übersicht zu den staatlichen und regionalen Bio-Siegeln findet ihr hier. Die Demeter-Richtlinien findet ihr hier.

Auch Interessant: “Von der Tonne auf den Tisch” , und ein Beweis wie gut und ansprechend Gemüse aussehen kann: Canelle et Vanille. Dieser Blog hat übrigens immer wunderschöne Bilder…Food-Styling deluxe.

von Mädchen für alle Fälle/ Rabea Ganz

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2 Gedanken zu “Bio vs. regional

  1. chestnutandsage

    Hallo,
    ich finde das Motto “Geh nicht fort, kauf im Ort” ganz wichtig und auch richtig, deshalb ein klares Statement für “Regional” :)
    Viele Grüße
    Julia

    Antwort
  2. Pingback: Bio-Produkte vs. Regionale Lebensmittel und saisonal! | Zum Ursprung Zurück

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