Vergangenes Jahr habe ich geschätzte 43.000 Kilometer zurückgelegt. 28.000 Kilometer gehörten zu meiner Thailandreise. Von den restlichen 15.000 Kilometer fielen alleine 5.000 in die zweimonatige Phase meiner Bachelorarbeit. Besuche in Würzburg, Gespräche in Hamburg, Ausflüge zu Freunden und Familie standen neben der Osnabrücker Bachelorthesis an. Eine schöne Zeit!

In der letzten Woche absolvierte ich 1800 Kilometer aufgeteilt auf vier Städten: Würzburg, Rüdesheim, Osnabrück und natürlich Hamburg. Fuß-Meilen nicht mitgezählt. In Rüdesheim verschlug es mich auf das Magic-Bike-Festival, einem Harley-Davidson-Treff. Durch das kleine Örtchen, dass im Sommer viele Touristen besuchen, fließt der Rhein. Drei Meter daneben erstreckt sich die Bahnlinie und dahinter standen Harley an Harley an der Straße aufgereiht. Geschätzte 350 Motorräder in Reih und Glied. Eine Stunt-Show lief bei unsere Ankunft. Quietschende Reifen, Qualm und Gestank. Der Menge gefiel es. Auf dem Festival-Gelände sahen wir amerikanische Gesangs-Show-Einlagen im Stil der 40er Jahre. Die Burlesque Show und die Country-Band „Texas Lightning“ verpassten wir „leider“. Definitiv eine Erfahrung wert von Rockern und MC’s umringt zu sein, aber alleine und ohne triftigen Grund (der Geburtstag einer Freundin, die für Chantrè arbeitet) hätte es mich dort wohl nie hin verschlagen.

In Osnabrück hielt ich gestern meinen ersten Gastvortrag an der Hochschule Osnabrück in der Fakultät für Agrarwissenschaften. Mein Vortrag behandelte das Thema: „Ökotrophologen/Innen im Online-Journalismus (Special Interest: Food)“. Mein ehemaliger Professor hatte mich bereits im Dezember eingeladen, diesen Vortrag zu halten. Eine spannende Angelegenheit vor zirka 60 Ökotrophologen und Ökotrophologinnen des zweiten Semesters über meine derzeitige Arbeit 40 Minuten zu referieren.  Auch wenn Sie Anwesenheitspflicht hatten, glaube ich dass es für sie im Vergleich zu anderen ökotrophologischen Themen schon eine interessante Sache war, diesen möglichen Berufszweig für Ökotrophologen kennenzulernen. Hoffe ich zumindest, denn ich mag meine Arbeit und der Vortrag bereitete mir Freude.

Außerdem ist Reisen für mich einfach mein Grund, weshalb ich gerne auf ein Auto, Smartphone, Apple Laptop, Flachbildschirm-Fernseher und allen modernen Technikkrams verzichte.

Orte, die ich in den nächsten Jahren besuchen möchte: Indien, Schweden, Provence, Neuseeland, Länder in Südamerika, München, Singapur, Usedom, Kopenhagen. Da kommen noch einige Kilometer zusammen.

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(30, Mensch, Willy)
Seit 2012 schreibe ich hobbymäßig dieses Blog über Hamburg mit Tipps zu Restaurants, Bistros, Cafès, Läden, Clubs und mehr. Ich schreibe über das was mir begegnet und wo mein Leben mich hintreibt. Nicht mehr, nicht weniger. Ohne Ziel.
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