Crêperie: Ti Breizh

Das Haus der Bretagne in der historischen Deichstraße (Altstadt) verbirgt im Innern die Crêperie Ti Breizh. Der Gastraum ist in hellem blau-weiß gehalten, erinnert an den berühmt-berüchtigten Ostsee-Stil. Ein schönes Ambiente, das zum Schnacken und Verweilen einlädt. Der Kellner, zunächst mit muffiger französischer Laune, sprach fast keinen Ton mit uns. Bei der dritten Bestellung rang er sich einmal ein Lächeln ab und zum Schluss war er recht gut gelaunt und bereitete auch uns Freude. Gegen 21 Uhr war die Crêperie auf beiden Etagen bis auf dem letzten Platz besetzt. Ich denke, wenn man hier gerne essen möchte, lohnt sich eine Reservierung.

Für mich gab es zunächst einen herzhaften Galette aus Buchweizenmehl: Forestière  (Lardons, champignons à la crème, oignons, fromage) >>Galette mit gebratenem Speck, Sahne-Champignons, Zwiebelkonfitüre und Käse (7,80 Euro). Als süße Nachspeisen wählte ich einen Buchweizen-Crêpe mit Karamell aus gesalzener Butter (4,80 Euro). Ich liebe einfach Süßes mit herzhaftem Touch. Dazu gab es einen Krug Cidre, den wir am Tisch in Porzellan-Tassen genossen. Durchaus für Deutschland ungewöhnlich, denn wir trinken unseren Most schließlich aus Glasgläsern mit Rautenmuster. In Frankreich aber wohl durchaus geläufig.

Und die Preise? Insgesamt ich das Preis-Leistungs-Verhältnis in der Crêperie nur ok, denn von einem dünnen Galette oder Crêpe wird man definitiv nicht satt, sondern es gelüstet schon noch nach einer zweiten Variante. Deshalb ist man pro Person je nach Crêpe-Favorit mit 15 bis 25 Euro dabei.

Auch wenn es wirklich sehr gut schmeckt und man die Teige Zuhause selten so hinbekommen würde… fehlte mir  irgendwas in diesem Laden. Nur was? Vielleicht ein Lächeln und ein Wort mehr? Wer weiß…

Was, wo: Ti Breizh – Haus der Bretagne, Deichstr. 39, 20459 Hamburg

Öffnungszeiten: täglich, 12 bis 22 Uhr

PS: Danach ging es aber noch auf ein Astra in die Hasenschaukel, wo gerade eine schwedische Band ihre Songs performte. Ich mag den Laden mit seinem Puppen, seinem gemütlichen Ambiente, dem angenehmen Thekenpersonal und den meist freundlichen und unkomplizierten Gästen. Hier lächelt jeder vor sich hin und ist zufrieden mit dem, was er gerade hat.

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maedchenfuerallefaelle

Online-Redakteurin & Digitales bei selbstständig
(28, Mensch, beruflich digital unterwegs)
Seit 2012 schreibe ich hobbymäßig dieses Blog über Hamburg mit Tipps zu Restaurants, Bistros, Cafès, Läden, Clubs und mehr. Ich schreibe über das was mir begegnet und wo mein Leben mich so hintreibt. Nicht mehr, nicht weniger. Ohne Ziel.
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