Mädchen für alle Fälle
Imperial Theater

Impro-Theater: Morden im Norden

Eine Freundin hatte mir zum Geburtstag einen Gutschein für das Imperial Theater geschenkt, mit den Hinweis mich gerne mal zum „Morden in Norden“ mitzunehmen. Vergangenen Mittwoch haben wir den Plan in die Tat umgesetzt.
„Morden im Norden“ ist eine monatliche Veranstaltung bei der auf der Bühne  improvisiert wird. Kurz: Impro-Theater. Ziel ist es den Mörder zu finden. Das Publikum ermittelt mit. Der Mörder wird per Briefumschlag festgelegt, sodass nur der Schauspieler selbst weiß, dass er der Mörder ist.
Das Publikum wird anfangs in die entstehende Krimi-Story eingebunden, indem es die Charaktere und die zu wählenden Örtlichkeiten mitformen darf: Namen, Mordwaffe, Tatort, Umgebung.
Die Geschichte selbst ist in eine Struktur eingebunden: Vorstellung der Charaktere, Bestimmung des Mörders, Spielen möglicher Tatmotive. Ermittlung durch den Kommissar und eine Pressekonferenz, bei der das Publikum erneut aktiv wird und Fragen stellen darf.
Nach einer 20 minütigen Pause wird im zweiten Teil des improvisierten Theaters weiterermittelt und die Tatverdächtigen werden vernommen. Zum Schluss darf das Publikum einen Tipp über den vermutlichen Täter abgeben (zu gewinnen gibt es ein italienisches Abendessen: eine Dose Ravioli und einen Wein).
Im letzten Akt des Stücks wird der Mord aufgeklärt und das Mordszenario nachgestellt.
Wer mal eine etwas andere Abendunterhaltung sucht sollte sich das Impro-Theater anschauen. Für 19 Euro ist man dabei. Man sollte allerdings rechtzeitig buchen, weil das Theater bei dieser Vorstellung schnell bis auf den letzten Platz ausgebucht ist.
Der improvisierte Hamburg-Krimi mit dem Theater Steife Brise
Ein Schrei am Hafen, ein Schuss in der Nacht – Wer wurde diesmal umgebracht?

Tod in Altona, Verrat in Eppendorf oder Erpressung in Barmbek: „Morden im Norden“ ist nichts für schwache Nerven. Drei Verdächtige, ein Opfer, ein Ermittler – mehr braucht das Theater Steife Brise nicht, um mit den Zuschauern einen interaktiven Krimiabend zu verbringen. Denn anders als beim sonntäglichen Fernsehthriller kann das Publikum beim improvisierten Hamburg-Krimi direkt ins Geschehen eingreifen und den Verlauf des Abends mitgestalten. Die Zuschauer bestimmen Opfer sowie Todesart und steuern mitgebrachte Gegenstände zum Tatort bei, die Akteure vom Theater Steife Brise schlüpfen blitzschnell in ihre Rollen – ob Kommissar, Komplize oder Serientäter. Ein Mordsspaß!

Fast jeden zweiten Mittwoch im Monat, 20 Uhr

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maedchenfuerallefaelle

Online-Redakteurin & Digitales bei selbstständig
(29, Mensch, beruflich digital unterwegs)
Seit 2012 schreibe ich hobbymäßig dieses Blog über Hamburg mit Tipps zu Restaurants, Bistros, Cafès, Läden, Clubs und mehr. Ich schreibe über das was mir begegnet und wo mein Leben mich hintreibt. Nicht mehr, nicht weniger. Ohne Ziel.
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6 Kommentare

        1. Nein, ich fühle mich nicht auf die Füße getreten, dazu braucht es schon mehr 😉 Aber ich fand den Preis zunächst selbst zu hoch bis ich darüber nachgedacht habe. Deshalb hatte ich es so bei dir ähnlich vermutet.

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