Mädchen für alle Fälle

Restaurant: Das Mehl

Das Mehl

Happen für Happen durch Hamburg – Part VII:
Das „Mehl“ in Ottensen gilt als neuer Trendladen in der Hamburger Restaurantszene. Serviert werden Pizzen und Nudelgerichte. Von vielen Stimmen angelockt, testete auch ich Restaurant, Konzept und Kulinarik.

Das Mehl
Die dunkle Seite der Macht: eine schwarze Pizza mit Rote Bete.

Jung und wild präsentieren sich die Pizzen des Mehls. Eine kleine Rebellion gegen die italienische Tradition: Rote Beete statt Champignons, weiße statt roter Tomatensauce, hauseigene Wurst statt Salami. Die Böden extra dünn und knusprig, dafür die Pizzen übergroß. Einfach unwiderstehlich lecker. Neben Pizzen, werden auch Nudelgerichte angeboten.

Mit den Gerichten werden in der Speisekarte auch Getränkeempfehlungen vermittelt. Zur Pizza „Die dunkle Seite der Macht“, einer Variante mit sepiagefärbten Teig, Rote Bete, Ziegenkäse und Pflaumen, wird der Cocktail „Chartreuse Mul“ (Chartreuse, Ginger Beer, Bitter, Gurke und Limette) empfohlen. 

Zur Vorspeise können Suppen, Salate oder Antipasti-Teller bestellt werden. 

„Wer im MEHL zu Gast ist, ist ein Freund. Warum? Darum – Mehl ist Bindemittel, Mehl ist Bindung. Und ein Mahl ohne Mensch ist nur ein Teig ohne Genuss. Deshalb ist das MEHL ein Ort für Dich, ein Ort für Freunde, einer für Gelächter und stille Töne zwischen kross gebackenem Teig. „

Das MehlDie Preise: Die Gerichte im Mehl gehören zum höherpreisigen Pizza-Segment. Hier kosten die Pizzen zwischen 12 und 15 Euro. Antipasti gibt es ab 11 Euro. Die Weine liegen zwischen 15 und 23 Euro pro 1 Liter-Flasche. Ein Pils kostet drei Euro. Sympathisch, dass die Preise rund sind.

Als ich das Restaurant verließ, beschlich mich dennoch ein komisches Gefühl, ich war nicht so recht zufrieden. Jetzt, zwei Wochen später, weiß ich auch warum: Das Mehl bemüht sich zu perfekt sein zu wollen. Es hat ein vollkommen abgerundetes Ambiente, es hat vorzügliche Speisen, ein tolles Konzept – nur harmoniert diese Perfektion nicht so recht mit dem Service im Haus, was sich beim Wiederbesuch durch eine Freundin bestätigte. Ein wenig aufmerksamer, ein wenig koordinierter, ein besserer Umgang mit Reservierungen – dann würde das Mehl für mich rundum gelungen sein. Aber das kommt schon noch, sicher.

Das Mehl
Gaußstraße 190 
22765 Hamburg 

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maedchenfuerallefaelle

Online-Redakteurin & Digitales bei selbstständig
(29, Mensch, beruflich digital unterwegs)
Seit 2012 schreibe ich hobbymäßig dieses Blog über Hamburg mit Tipps zu Restaurants, Bistros, Cafès, Läden, Clubs und mehr. Ich schreibe über das was mir begegnet und wo mein Leben mich hintreibt. Nicht mehr, nicht weniger. Ohne Ziel.
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